Deutschland und seine Pervertiten

27.11.2016

Das Wesen absterbender Gesellschaften, also von Gesellschaften in denen Mütter im Schnitt deutlich weniger als ein Kind bekommen, ist das Ausbleiben von Verteilungskämpfen. Auf zehn frei werdende Positionen gibt es theoretisch nur sieben Bewerber, und darüber hinaus werden gewissermaßen 30% der existierenden Ressourcen frei. Die frei bleibenden Positionen, tendenziell die unattraktiven, werden in solchen Gesellschaften an Einwanderer vergeben, was nichts daran ändert, dass sich „diejenigen, die schon länger hier leben“ deutlich freier bei der Berufswahl entfalten können als noch ihre Eltern. Nicht sehr lange ist es her, dass der Sohn des Schreiners den Betrieb des Vaters zur eigenen Existenzsicherung übernehmen musste. Die Vielzahl von Unternehmen ohne Nachfolger zeigt, dass die Nachwuchsgeneration nun bessere Alternativen hat als in die Fußstapfen ihrer Vorgängergeneration zu treten. 

So schön es auch ist, seine Berufswahl nicht von Zwängen abhängig machen zu müssen, so sehr hat diese Freiheit auch ihre negativen Seiten, denn sie ermöglicht es auch Gestörten und Perversen sich zu entfalten, wo ihnen früher ein anderer Platz in der Gesellschaft zugewiesen worden wäre. Die fehlende Wahlmöglichkeit hatte durchaus ihr Gutes, der schwule Sohn des Bäckers hätte aus seiner Andersartigkeit vermutlich jede Menge Kreativität geschöpft und sich durch die Qualität seiner Arbeit aus der Konvention befreit. In gesunden wachsenden Gesellschaften waren die Andersartigen oft die Katalysatoren von Innovationen. 

Die absterbende Gesellschaft gibt seinen Menschen ein höheres Maß an Freiheit zu wählen, aber ermöglicht eben auch die Entscheidung für das Destruktive. Die Welt der sogenannten Gender-Wissenschaften ist ein Beispiel für das was entstehen kann, wenn bestimmte Gruppierungen nicht nur ein hohes Maß an Wahlfreiheit, sondern auch umfangreiche Gestaltungsfreiheiten erhalten. 

Auf dem Fundament der Initiativen für mehr Gleichberechtigung von Frauen ist eine Industrie entstanden, der es darum geht immer neue Ungerechtigkeiten zu erfinden für deren Heilung sie die Rezepte gleich mitentwickeln. Die Protagonisten dieser Branche sind vor allem lesbische Frauen, denen es mittlerweile nicht mehr nur um die Gleichberechtigung der Geschlechter geht, wie sinnvoll diese Gleichmacherei auch sein mag, es geht den Gender-Ideologen um andere Themen. 

Diese Industrie wächst je mehr ihrer „Probleme“ gelöst wurden. Interessant ist jedoch der Wechsel von der Fokussierung auf Geschlecht zur Fokussierung auf sexuelle Präferenz, was dem Öffnen der Büchse der Pandora gleichkommt. Früher ging es noch um die Diskrimierung von Schwulen und Lesben, seit den 90ern ist diese Diskriminierung jedoch eine Legende. Schwule und Lesben dürften nicht nur Dank ihrer Netzwerke mittlerweile deutlich bessere Karrierechancen haben als jede andere Gruppe, und sie werden weniger diskriminiert als Russlanddeutsche, Fußballfans oder heterosexuelle weiße nichtmoslemische Männer. 

Aber wie das oft so ist, wenn man seine Ziele erreicht hat: kaum jemand wird die lukrative Professorenstelle kündigen und den Lehrstuhl abwickeln. Ganz im Gegenteil, es sind bereits über 200 Lehrstühle bundesweit entstanden, und die Zahl wird weiter wachsen, obwohl die real existierenden Probleme nicht mehr werden. Aber warum sich mit echten Problemen abgeben, wenn man Probleme kreieren kann. 

Wie bei allen Ideologien geht es irgendwann vor allem um die Verbreitung und das Manipulieren. Am manipulierbarsten sind die, die sich nicht wehren können. Und so wundert es nicht, dass sich dieser Haufen kinderloser Pervertiten mit seiner ganzen Energie auf die Wehrlosesten stürzt. Und in einer Welt in der Mütter vor allem berufstätig sind und ein Weltbild der Staatsgläubigkeit vorherrscht, ist auch kaum Widerstand zu erwarten, wenn das Heilsversprechen über Institutionen verbreitet wird.

Diese neue faschistische Ideologie trägt den Namen „sexuelle Vielfalt“, und den Verantwortlichen geht es nicht um den Abbau von Vorurteilen wie die meisten Leute glauben, sondern um die Veränderung der Dinge, die sie als Ursache für Vorurteile oder fehlende Chancengleichheit und fehlende Wahlfreiheit sehen. Wenn man die gesamtgesellschaftliche Aufstellung als Ursache eines Problems sieht, kann die Lösung nur die Zerschlagung der Faktoren sein, die das Menschenbild prägen. Wenn das durch die Gesellschaft kreierte Menschenbild als Ergebnis der realexistierenden Gesellschaft nichts taugt, dann muss die Gesellschaft in ihren Grundfesten zerstört werden um das neue gewünschte Menschenbild neu zu erschaffen. 

Wie bei Doktor Frankenstein soll der Mensch neu zusammengesetzt werden und nirgendwo kann ein Umerziehungsprojekt besser greifen als dort wo Kinder erzogen werden, und das so früh wie möglich. Die Gender-Ideologie kreist nicht um die Geschlechter, sondern um die sexuelle Orientierung. Folglich muss die Umerziehung bei der sexuellen Orientierung eingreifen. Und da dieser Eingriff so früh wie möglich begonnen werden soll, soll die Sexualisierung nicht erst dann beginnen, wenn sie bewusst wahrgenommen wird, sondern bereits in der Kleinkindphase. Ist nicht diese Ideologie schon pervers genug, händereibend stehen bereits Pädophile und perverse Soziopathen bereit um ihren Neigungen nachzukommen. 

Wer jetzt meint ich sei verrückt, der schaue sich die Bildungspläne der Bundesländer an in denen das Thema „sexuelle Vielfalt“ bereits mehrheitlich verankert ist, einschließlich Empfehlungen entsprechende Maßnahmen bereits im frühkindlichen Alter umzusetzen. 

Kritiker werden als Gegner von Antidiskriminierung oder Wahlfreiheit diffamiert. 

Diese Suppe aus Pervertiten, Faschisten, Orientierungslosen, Oberflächlichen und vom Widerholungszwang Getriebenen mit den Grünen als treibende Kraft richten einen Schaden an Kinderseelen an, der nicht mehr reparabel ist. 

Jeder, dem Kinder am Herzen liegen, sollte sich „JF-TV: Porno, Peitsche, Pädophilie – Perversion im Klassenzimmer“ anschauen: 

Diese Dokumentation ist keine leichte Kost. Wer danach noch die Grünen wählen kann, dem ist nicht zu helfen.

I was blind but now I see

26.11.2016

Lange habe ich mich von den Sozialen Medien fern gehalten. Vor allem weil ich sie nicht wirklich verstanden habe. Für mich waren die Sozialen Medien etwas um sich mit Bekannten zu verknüpfen und uninteressante Dinge aus ihrem Leben zu erfahren. Die Vorstellung Statusnachrichten zu Urlauben, Restaurantbesuchen und Strandphotos von Bekannten und Unbekannten zu erhalten kam mir einer Belästigung gleich. Und noch schlimmer war die Vorstellung diese Zurschaustellungen auch noch kommentieren zu müssen. 

Als wäre ich blind durch das Leben gelaufen, wird mir klar, dass Soziale Medien Qualitäten haben jenseits von Zurschaustellung von Intimitäten. 

Die Sozialen Medien erbringen mittlerweile einen wesentlichen Teil journalistischer Leistungen. Vor allem offenbaren sie was Leitmedien und Politik am liebsten unterschlagen möchten. Plötzlich kann ich mich mit Arik aus Jerusalem oder Lina aus Damaskus verbinden und erhalte eine Vorstellung von deren Realitäten, die klassischer Journalismus, insbesondere Kampagnenjournalismus, nicht bereitstellen kann oder will. Oft genug helfen mir die Sozialen Medien die Sicht der Nichtdeutschen Presse zu erfahren, die meist mehr faktenbasiert und weniger volkspädagogisch ist als der Blickwinkel der Deutschen Presse. Wie oft habe ich mich nach dem Lesen eines Artikels aus den Leitmedien gottverlassen gefühlt, denn irgendwas hat gefehlt oder war nicht stimmig. Ein paar Minuten Recherche in den Sozialen Medien und mir wird meist schnell klar, dass ich dieses Unwohlsein nicht ohne Grund hatte. Das unbefriedigende Gefühl wohlmöglich ein Geisterfahrer zu sein loszuwerden und die Erkenntnis, dass viele Andere zu einem ähnlichen Urteil kommen, hat mir schon das ein oder andere mal den Tag gerettet. Zu sehen wie emotionalisierte Horden in einen Shitstorm reinreiten, der sich als Hoax auflöst, hat mir geholfen meinen kritischen Blick zu bewahren und zu entwickeln und diejenigen zu würdigen deren Analysen auch nach dem Ende der Aufregung noch Bestand haben. Diesen Trüffelschweinen fühle ich mich verbunden und sie regen mich an auf Qualität zu achten und selber ein gutes Trüffelschwein zu sein. Oft helfen mir die Sozialen Medien die Argumente zu finden, die das Bild abrunden und vervollständigen. Die Diskussionen helfen mir die Qualität von Argumenten und Gegenargumenten besser einzuschätzen. 

Interessanterweise haben mir die Sozialen Medien geholfen mich aus der Blase der Lumpenpresse zu befreien. Der im politischen Establishment immer wieder gebrachte Vorwurf die Opposition befinde sich in einer Blase kommt mir deswegen besonders absurd vor. Vermutlich kann man sich, wenn man sich in der komfortablen und in sich stimmigen Blase der Leitmedien befindet, gar nicht vorstellen, dass es auch anders geht. 

Meine neu erworbenen Erkenntnisse über die Sozialen Medien haben mir ein Verständnis in Bezug auf den Wahlerfolg Donald Trumps vermittelt. Und vor allem habe ich verstanden warum „Liberals“ wie auch die Deutsche Öffentlichkeit so überrascht waren, dass Trump die Wahl gewinnen konnte. In ihren Filter-Blasen sitzend, es sind nicht einmal selbst gesetzte Filter, sondern die Standardeinstellungen, bekommen diese Menschen nicht mit, dass es da noch eine andere Welt gibt außerhalb der selbstgefälligen von urbanen sozialen Mythen geprägten Welt des „aufgeklärten“ Konsumenten. 

Dieses Vakuum außerhalb der „liberalen“ Filterblasen hat das Social Media Team von Donald Trump verstanden und genutzt. Im Gefühl, dass da etwas passiert ist, was sie nicht verstehen, macht das linke Establishment was es immer tut, wenn etwas ihren intellektuellen Horizont übersteigt: jetzt sind es die Fake-News, Trolle und Bots, die die Wahl entschieden haben sollen, als wären die meisten News von CNN und MSNBC keine Fake-News und die hirnlosen „Liker“ und „Shitstormer“ nicht auch sowas wie Trolle oder Bots. 

Während sich die feminisierten Hipster-Schlappschwänze in den Redaktionsstuben von ihren Chefredakteurinnen vorschreiben lassen, was sie zu fühlen und zu schreiben haben, sitzen nun die Ultraschlauen um Trump herum und setzen die Agenda. 

Deutschland, ein Flittchen

25.11.2016

Es gab mal Zeiten in denen ideologisch Halbgares und populistischer Blödsinn vor allem den Oppositions-Parteien und Jugendorganisationen wie den Jusos vorbehalten war. Regierungsparteien hingegen bewegten sich im Zweckrationalismus und Pragmatismus. In der heutigen Zeit scheint sich dieses Prinzip fast umgekehrt zu haben. Jede Woche hauen Regierungsmitglieder eine Ungeheuerlichkeit nach der anderen heraus, Maas möchte Kinderehen und damit Kindesmissbrauch kultursensibel dulden, dann das „Impulspapier zur Integration“, und eine Woche danach die Formulierung Frau Merkels „Menschen, die schon länger hier leben“. Frau Merkel schafft es nicht mal mehr „die Deutschen“ oder „das Deutsche Volk“ auszusprechen. 

Heiko Maas‘ Vorstoß ist ein Angriff auf den Rechtsstaat, das Integrations-Papier ist eine Kampfansage gegen das Grundgesetz und die Integration, und Frau Merkels Wortwahl ist eine Kriegserklärung an das Deutsche Volk. 

Hat Frau Merkel Deutschland bereits mit ihrer Ansiedlung von moslemischen Invasoren gespalten, geht sie jetzt zur Offensive über auf diejenigen, die den ganzen Scheiss bezahlen müssen. Nach dem Motto Angriff ist die beste Verteidigung wird statt sich zu besinnen bei der Zersetzungskampagne noch einer drauf gesetzt. 

Ein Aufschrei war kaum zu hören. Die üblichen Verdächtigen haben zwar mitbekommen was passiert ist, der Aufruhr blieb erwartungsgemäß aus. Für mich als in Deutschland sozialisierte Ausländerin waren schon die Attacken Maas‘, Schwesigs, Özguzs und Merkels eine unverschämte Kränkung und Provokation, das fehlende Echo war jedoch deprimierend und würdelos. 

Deutschland, einst Volk der Dichter und Denker, ist zu einem charakterlosen Flittchen verkommen. Dieses Flittchen ist eine verantwortungslose Rabenmutter, die weder in der Lage noch bereit ist die Ihrigen zu schützen, aber sich widerstandslos, würdelos und apathisch vom selbst herbeigelockten Abschaum der Dritten Welt durchbumsen lässt. Gierig nach Anerkennung erträgt das bedürftige Flittchen nicht nur jede Demütigung, es relativiert sie auch noch und entschuldigt jede Erniedrigung. Um ihre Zuhälter auszuhalten, vergreift sie sich gefühllos und illoyal an ihren Nächsten und als würde das nicht reichen versucht sie sich von ihrer Schuld reinzuwaschen indem sie die Geopferten von oben herab verleumdet. Momentan sieht es danach aus als würde es für dieses kranke Flittchen kein Happy End geben. 

Den folgenden Text des Arbeitgeberverbandes sollte man jeden Deutschen zwingen zehnmal zu lesen.

http://www.deutscherarbeitgeberverband.com/aktuelles/2016/2016_11_21_dav_aktuelles_diskriminierung.html

Deutsches TV

19.11.2016

Zu den Gründen für eine Flucht aus Deutschland gehört definitiv Deutsches TV. Schlechte Filme gibt es überall, aber in Deutschland sind sie die Regel und werden zur besten Sendezeit gezeigt. 

Die Deutschen lieben ihren sonntäglichen Tatort, das Flaggschiff Deutscher TV-Unterhaltung, dessen Grundkonzeption viel Potential hat: Polizeiarbeit im regionalen Kontext mit der Möglichkeit regionale Unterschiede identitätsstiftend herauszuarbeiten, eine Mischung aus Sightseeing und Suspense. 

In alten Tatorten wurde relativ konsequent das Potential dieser Rezeptur ausgenutzt, aber ungefähr seit Beginn des 21. Jahrhunderts wurden dem Erfolgsrezept weitere Zutaten mehr und mehr beigemischt. 

Kaum ein Tatort ohne volkspädagogischen Erziehungsauftrag. Nachdem meist erst mal Randgruppen und Minderheiten in den Fokus der Ermittlungen gerückt werden, sind am Ende die Täter bevorzugt etablierte und erfolgreiche Mitglieder der Gesellschaft, Anwälte, Unternehmer, Manager und Ehefrauen erfolgreicher Männer. Die verdächtigten Migranten, Steineschmeißer, politischen und Umwelt-Aktivisten oder Mitglieder von Randgruppen erscheinen am Ende des Films normaler als die vermeintlich Normalen. Vor allem darf ein Tatort nicht die Realität abbilden, denn bei Schwerstkriminellen liegt der Anteil von Moslems bei mehr als 60%, in Berlin sogar bei 90%.

Ausufernde Betrachtungen des Privatlebens von Kommissaren sind ein wesentlicher Bestandteil von modernen Tatorten geworden. Die Darstellung von realistischen Charakteren ist einer unrealistischen Überzeichnung gewichen, vor allem darf ein Kommissar nicht mehr seriös sein, möglichst ist er psychisch krank, behindert, hoch emotional, cholerisch, hysterisch oder alkoholsüchtig, auf jeden Fall verhaltensgestört. 
Und dominant ist ein Familienbild, das kaputter kaum sein kann. In der Regel befinden sich Kommissare in labilen austauschbaren Beziehungen, sind kinderlos oder alleinerziehend und mit Kindern, die haufenweise Probleme produzieren. Das Leben von Deutschen TV-Kommissaren ist deprimierend, vor allem eins ist der Kommissar nicht: ganz normal.

Mein letzter Tatort der mir in Erinnerung geblieben ist, dort warf sich der Kommissar auf das Bett eines Verdächtigen oder Zeugen, eine so absurde und lächerliche Grenzüberschreitung, seitdem bin ich nicht mehr in der Lage einen Tatort anzuschauen.
Was für das Flaggschiff Deutscher TV-Unterhaltung gilt, es ist um den Rest des Deutschen Fernsehprogramms nicht besser bestellt: ohne Erziehungsauftrag geht es nicht, und realitätsnah darf es nicht sein. Es ist mittlerweile schwer geworden eine Deutsche Sendung zu finden, die nicht manipulativ und verlogen ist.

Dass es so deprimierend in der Deutschen TV-Landschaft aussieht, dafür hat der Deutsche selbst gesorgt. Die besten Drehbücher Hollywoods wurden und werden von Juden geschrieben. Deutsche treten bestenfalls mit „Stupid German Money“ auf, das steuersparend Hollywood-Filme finanziert. Ärgerlicherweise ist die Bedingung, dass auch Deutsche Schauspieler besetzt werden. Aber ein intelligenter Jude findet auch für einen Deutschen Schauspieler die passende Rolle. 

In der Hölle sind die Deutschen auf jeden Fall für das Unterhaltungsprogramm zuständig. 

Zwei Rindviecher und eine Blase

13.11.2016

Habibi, letzte Woche war von einem besonderen Ereignis geprägt, mein Liebling, der ausdrückliche Israel-Freund Donald Trump, wurde zum Präsidenten meiner geliebten Vereinigten Staaten von Amerika gewählt! Dieses Ereignis hat mich nicht nur um 10 Jahre jünger werden lassen, sondern hat in mir auch jede Menge Tatendrang aufkommen lassen. 

Der Erfolg von Donald Trump erklärtermaßen gegen das gesamte politische Establishment ist ganz wesentlich erst durch das Internet und die sozialen Medien möglich geworden. 

Das Geniale des Internets ist, dass es Zugang zu Informationen und Denkansätzen ermöglicht, wo in der Vor-Internetzeit fundierter Erkenntnisgewinn nur über kompetente Mentoren und Ratgeber möglich gewesen wäre. Das phänomenale der sozialen Medien ist, dass sich keine relevanten Ereignisse mehr vertuschen lassen. Unter anderem Köln hat gezeigt, dass sich ein Ereignis wie die Sylvester-Pogrome trotz gemeinsamer Bemühungen von Politik, Exekutive und Lumpenpresse nicht mehr vertuschen lassen, weil sich die Informationen über das Passierte via Facebook Bahn brechen konnten.

Man muss sich das mal vorstellen, vor knapp 80 Jahren konnte Hitler einen unvorstellbaren Massenmord begehen, ohne das die Welt zeitnah Verlässliches darüber erfahren konnte. Gleiches gilt für die Massenmorde Stalins und Maos, über die man teilweise sogar erst Jahrzehnte später erfuhr. 

In einer Medienwelt, in der Leitmedien aufgrund von Pressekodex und ideologischer Verblendung Fakten unterschlagen oder verdrehen und Diskussionen unterdrücken, haben die sozialen Medien eine Ventilfunktion. 

Es ist nun denkbar schwer geworden das tote Pferd einer verdorbenen Ideologie zu reiten ohne sich dabei lächerlich zu machen. Bezeichnenderweise sind es vor allem die Protagonisten nekrophiler Weltanschauungen, die sich besonders über den Wahlsieg Trumps empören, so sehr geschockt, dass ihnen jeglicher Respekt vor dem Amt abhanden gekommen ist. 

Während sich Frau Merkel erdreistet die Gratulation an den gewählten Präsidenten der Vereinigten Staaten mit Belehrungen zu vergiften, schafft es der Außenminister Deutschlands nicht einmal für ein paar Sekunden seine privaten Ansichten vom Amt zu trennen. Die gleichen Gestalten kriechen vor dem Quasi-Diktator und ISIS-Förderer Erdogan oder den Mördern an der Staatsspitze Irans und glauben das demokratisch gewählte Staatsoberhaupt einer der ältesten Demokratien der Welt belehren und beleidigen zu müssen. Welch‘ Umkehrung!

Der Sieg Trumps, auch gerade mit den sozialen Medien, hat mir den Glauben daran zurück gegeben, dass es für Deutschland noch so etwas wie eine Rettung gibt, oder dass sich zumindest das Kämpfen lohnt. Selbst wenn Deutschland nicht mehr zu retten ist, so hoffe ich, dass es zu einer intellektuellen Renaissance kommen mag, denn auch die Aufklärung ist in Zeiten bittersten Imperialismus entstanden. 

Insofern haben die Peinlichkeiten der zwei Rindviecher Merkel und Steinmeier vielleicht noch einen positiven Effekt, sie haben mich nochmal zusätzlich motiviert aktiver zu werden und in die sozialen Medien ganz groß einzusteigen. Ich habe mich für die Beiden so geschämt, dass ich mir sofort ein Twitter-Konto eingerichtet habe um Donald Trump zu gratulieren, damit er nicht den Eindruck hat alle Menschen in Deutschland seien so schlecht erzogen. 

Auch wenn das Ganze erst mal „Neuland“ für mich ist, hoffe ich durch mehr Präsenz im Internet mehr und kritisches Feedback und qualifizierten Widerspruch zu bekommen. Das wird zumindest meine Dialektik schulen und verhindern, dass ich in einer Blase verbleibe in der kein relevanter Widerspruch zu erwarten ist. 

https://mobile.twitter.com/SobieskiJohann

Fakten biegen bis es hetzt

12.11.2016

Der Bundestagsabgeordnete der Sharia Partei Deutschlands Jochen Reeh-Schall suggeriert es könnte für den heiligen Nikolaus, den heiligen Martin, die Hirten von Bethlehem oder die drei Weisen aus dem Morgenland gefährlicher sein in Dresden über den Weihnachtsmarkt zu laufen als dort wo sie teilweise geboren sind oder gelebt haben.

Erst mal zu den Fakten: Der heilige Martin war Römer (mit Familie aus Norditalien) und kein Ungar. Er wurde als Sohn römischer „Besatzungssoldaten“ geboren. Der heilige Nikolaus war natürlich kein türkischer Bischof, die muselmanischen Türken waren noch nicht ins Byzantinische Reich eingedrungen. Und die Nachfahren seiner byzantinischen Verwandschaft wurden übrigens von Türken ausgerottet oder vertrieben. Sie würden sicher lieber in Dresden leben als in der Türkei, wo sie als Christen diskriminiert würden. Zur Zeit von Jesus war Persien ein Vielvölkerstaat, aber für die Behauptung die heiligen drei Könige oder Weisen seien persische Araber gewesen gibt es keinen Beleg.

Ich stelle mir vor der heilige Nikolaus läuft in Ornat durch eine türkische Stadt und versucht zu missionieren. Lange würde er vermutlich nicht überleben. Oder die jüdischen Hirten laufen durch Bethlehem, einer judenbefreiten Zone. Das würden die auch nicht lange überleben. Und die heiligen drei Könige (vermutlich zoroastrischen Glaubens) würden auf ihrem Weg von Iran über Irak und Syrien vermutlich das gleiche Schicksal, nämlich die Ermordung durch entweder Schiiten oder Sunniten erleben. Aber so eine manipulative Suggestiv-Scheiße hört sich halt gut an, zumindest für oberflächliche Idioten. Man kann es ja einfach mal behaupten und sich über den billigen Applaus freuen.

Leider kommt dieses dämliche populistische Wunschdenken nicht von irgendwelchen naiven Träumern, sondern von jemandem, der im Bundestag sitzt und so ein Müll wird, wie man sieht, von anderen Naivlingen einfach so geteilt. Sagt meines Erachtens Einiges über das Niveau unsere Volksvertreter aus. Sie würden behaupten, dass Schweine fliegen können, wenn es ihnen in den Kram passt.

 

 

Magisches Denken

09.11.2016

Liebe Freunde der Vereinigten Staaten von Amerika, wenn ich mit dem Auto durch die Gegend fahre und einen Parkplatz suche, dann visualisiere ich gleich zu Beginn der Parkplatzsuche einen freien Parkplatz. Das klappt immer, wenn ich konzentriert genug bin. Leider aber nicht, wenn ich mich nicht konzentriere. 

Dass mein Liebling Donald Trump President wird, habe ich bereits sehr früh visualisiert. Es fiel mir dabei sehr leicht mich voll zu konzentrieren, denn ich habe keine Minute daran gezweifelt, dass das gewünschte Ergebnis meines Visualisierens nicht eintritt. Mit dem sicheren Wissen, dass Gott dafür sorgen wird, dass der richtige Kandidat President wird, konnte ich auch letzte Nacht beruhigt schlafen und bin zufrieden aufgewacht.

So sehr ich dieses Wahlergebnis erwartet habe, so wenig überraschen mich die Reaktionen der Deutschen Leitmedien und der Deutschen Polit-Darsteller. 

„Magisches Denken bezeichnet in der Psychologie eine Erscheinungsform der kindlichen Entwicklung, bei der eine Person annimmt, dass ihre Gedanken, Worte oder Handlungen Einfluss auf ursächlich nicht verbundene Ereignisse nehmen, solche hervorrufen oder verhindern können. Herkömmliche Regeln von Ursache und Wirkung werden ignoriert.“ (Wikipedia)

Lumpenpresse und Polit-Clowns sind heute morgen natürlich aus allen Wolken gefallen, denn das Wahlergebnis lag jenseits ihrer infantilen Vorstellungskraft. Wie oft hat die Deutsche Lumpenpresse einstimmig beteuert, dass die Wahl zugunsten Clintons bereits entschieden sei. Ein Wahlsieg des Rassisten, Frauenfeindes, Narzissten, widerlichen Kotzbrockens und Hasspredigers Trump war ein Ding der Unmöglichkeit. 

Schon der Brexit war so ein Ding der Unmöglichkeit. Auch hier hatte die Lumpenpresse das Gegenteil vorausgesagt. Und eine Islamisierung Europas gibt es auch nicht. Es kann nicht sein was nicht sein darf. 

Kann man jemandem vertrauen, der alles falsch vorhersieht? Ist die Fähigkeit zu realistischer Einschätzung nicht ein wesentlicher Teil von Führungskompetenz? Beweisen Politiker und Leitmedien nicht tagtäglich, dass sie Narren sind? 

In einem Artikel wurden die weiblichen Unterstützer im Umfeld von Trump als tendenziell masochistisch bezeichnet. Die Pathologisierung von Allem, was mit Trump zu tun hat, ist geradezu systemisch. Ein typisches Symptom von wirklich Verrückten, das kann jeder Psychiater bestätigen, ist das Fokussieren auf die vermeintlichen Verrücktheiten der Anderen. Ein anderes Symptom ist das Stellen von maßlosen Forderungen wie die frechen und unverschämten Belehrungen und Bedingungen von Frau Merkel in Richtung Trump. 

Angesichts dieser irren Hanswürste, die Deutschland wohl noch eine Weile mit Hilfe ihrer Hofberichterstatter regieren werden, beruhigt es mich, dass die USA ein sicheres Auswanderungsland bleibt. 

Die Logik weiblicher Argumentation 

30.10.2016

Ich werde immer wieder mit der Situation konfrontiert, dass mich Journalisten oder Prominente dazu auffordern mich zu schämen, da mein Verhalten z.Bsp. in Bezug auf den Syrien-Konflikt oder die „Flüchtlings-Krise“ kalt und amoralisch sei. Natürlich werde ich nicht direkt angesprochen, sondern mit Formulierungen wie „schämt Euch“, „Europa soll sich schämen“, „das Verhalten der westlichen Welt ist eine Schande“ usw. usw.. 

Typisch für derartige von moralischer Selbstüberschätzung triefende Statements von Journalisten, Schauspielern und Politikern ist die fehlende gründliche Prüfung, also eine vor allem emotionale Sicht. Oft genug stammen derartige Aufrufe oder Artikel von Leuten, die zu einer fundierten Analyse auch nicht in der Lage wären. Besonders beliebt sind solche moraltriefenden Anklagen bei Schauspielern, die leider sehr oft nicht die hellsten Kerzen auf der Torte sind. In letzter Zeit tun sich George Clooney, Til Schweiger oder Robert De Niro besonders hervor, wenn es um öffentlichkeitswirksame, analysefreie, emotionale und peinliche Verlautbarungen geht. 

Was haben diese Drei sonst noch gemeinsam? Alle drei sind instinktlose kastrierte Gockel. Alle drei geben gerne mal den Frauenversteher, bei Schweiger ist es der Alkohol, der ihn seiner Männlichkeit beraubt. De Niro ist immer nur dann authentisch, wenn er jemanden am Rande eines Nervenzusammenbruchs spielt, abgesehen davon, dass er mit seinem Wortschatz von 300 Wörtern zu blöd ist kluge Leute zu spielen. Und bei Clooney sind es die vielen subtilen Dinge, die ihn unmännlich erscheinen lassen. 

Wenn sich jemand hinstellt und laut los posaunend seinem Gefühl zu einem komplexen Thema frei von Analyse und Verstand Ausdruck gibt, dann kann man davon ausgehen, dass Nichts dabei rum kommt. Für unreflektierte dämliche Appelle sollte man sich schämen. Ausgerechnet Menschen die zu diesbezüglichem Schamgefühl nicht in der Lage sind, appellieren besonders gerne an das Schamgefühl anderer. 

Natürlich kann es mal passieren, dass man einen dummen unreflektierten Gedanken hat, den man ein paar Minuten später wieder aus dem Verkehr ziehen würde. Gerade Journalisten haben hier eine Sorgfaltspflicht. Es fällt jedoch auf, dass die Anzahl emotional gefärbter Kommentare insbesondere außerhalb von klar abgegrenzter Meinung massiv zugenommen hat. Oft kaum noch Analyse-Tiefe, dafür aber eine klare oft stark emotionalisierte Position. 

Mein Verdacht ist, da hapert es am Schamgefühl. 

Mir fällt auf, dass derart emotionalisiertes Verhalten sehr oft gepaart ist mit einer gewissen Orientierungslosigkeit. Frauen, die ihre wenige Monate alten Babys ohne sich zu schämen in die Krippe entsorgen, rufen „Refugees Welcome“. Menschen ohne Mitgefühl für ihre Nächsten setzen sich für Leute ein ohne sich für deren Kultur, Denkweisen und Mentalität zu interessieren (wenn die Gutisten wüssten, dass es sich mehrheitlich um Faschisten handelt, würden sie hoffentlich davon rennen und aufhören in diese Leute reinzuprojizieren). Hasser des Christentums relativieren die Gewaltaufrufe und die Hass-Suren im Koran. Frauen, die bei anzüglichen Stammtischsprüchen von weißen Männern fast Amok laufen, schauen weg bei schweren sexuellen Straftaten von Refugees oder setzen über tausend Sexualstraftaten begangen von Syrern, Afghanen und Nordafrikanern im Rahmen der Kölner Pogromnacht gleich mit einer Handvoll sexueller Belästigungen während drei Wochen Oktoberfest. Und Weibsbilder, die in einem sicheren Deutschland aufgewachsen sind, die sich mit Buddhismus, Meditation und Spiritualität auseinandersetzen, meinen, dass durch Mohammedaner gruppenvergewaltigte Teenager selbst daran Schuld sind, wenn sie angetrunken waren. 

Schamlosigkeit gepaart mit Oberflächlichkeit und Wunschdenken scheint bei diesen Moralaposteln der vorherrschende Charakterzug zu sein. 

Sigmund Freud: Schamlosigkeit ist das erste Anzeichen für Schwachsinn 

http://m.bild.de/video/clip/donald-trump/de-niro-schimpft-ueber-trump-48204216.bildMobile.html
http://m.bild.de/politik/ausland/us-wahlen/us-wahl-promis-48437084.bildMobile.html
https://www.welt.de/debatte/kommentare/article152198973/Wenigstens-Clooney-ist-mit-der-Merkel-einverstanden.html
http://m.bild.de/news/standards/marion-horn/wir-werden-uns-schaemen-48094854.bildMobile.html

Clooney Karma: Muslim migrant camp springs up near actor George Clooney’s $10 million European hideaway

Der Amoklauf eines Kapaun

28.10.2016

Das ist der schönste und intelligenteste Artikel den ich seit langem gelesen habe. Während Bio-Deutsche entweder Amok laufen oder apathisch dabei zusehen, sind es Eingewanderte wie der Autor Parviz Amoghli, die sich klipp und klar artikulieren. Der Artikel ist so schön, dass ich ihn noch ein paar Mal lesen werde. 

http://www.deutscherarbeitgeberverband.de/textezurfreiheit/2016_10_24_dav_freiheit_kapaun.html

Wie Deutscher Journalismus geht

24.10.2016

Paolo Pinkel zeigt wie Deutscher Journalismus geht: emotional, irrational, empört-hysterisch dazwischen keifen, vom Wunschdenken eingeflüsterte unwahre Behauptungen aufstellen, senden, senden, senden. Typisch für diese Journalisten-Weibsbilder! Wenn ich ihn so erlebe, dann wird mir klar, dass er sich mit den Prostituierten nicht eingelassen hat, um sie zu pimpern, sondern weil er gerne eine von ihnen sein möchte. Dieses koksende Dreckspack!